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GC Fussball Sektion - Frauen | 02.12.2018

NLA: Moser’s Freistoss besiegelt Derbyniederlage

Ein direkt verwandelter Freistoss von Martina Moser in der 43. Minute entscheidet das Zürcher Derby zugunsten des aktuellen Leaders. Die Partie wurde übrigens regelkonform zu Ende gespielt, es gab keinen Spielabbruch, wie im SFV-Liveticker vermerkt.

Nach der Partie am Mittwochabend konnte man bilanzieren, dass ein Punktgewinn durchaus verdient gewesen wäre. Dies könnte man auch nach dem zweiten Derby der Saison so sehen, auch wenn die GC Frauen in der zweiten Halbzeit diesmal doch den einen oder anderen bangen Moment überstehen mussten.

Obwohl die Resultate bisher nicht den Vorstellungen entsprechen und die Tore einfach nicht fallen wollen, war die Vorfreude auf das Derby im Heerenschürli bei den Grasshoppers gross. Mit nur einer personellen Änderung in der Startelf ging es in das 5. Spiel innert 15 Tagen. Das anwesende Publikum sah eine unterhaltsame Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Als man aus GC-Sicht in Gedanken vielleicht schon mit dem 0:0 in der Pause war, nutzte die ehemalige Nationalspielerin Martina Moser ihre gesamte Erfahrung und liess sich wenige Meter vor dem Strafraum foulen. Die Ausführung des Freistosses übernahm sie gleich selbst und versenkte die Kugel links unten zum 1:0. Ein erneut herber Rückschlag für den bisher durchaus positiven GC-Auftritt.

Im zweiten Abschnitt kamen die Hopperinnen wiederum zu der einen oder anderen Torchance, doch wirklich gefordert wurde vorerst nur Nadja Furrer. Sie bekam in diesem Abschnitt mehr zu tun, als in den etlichen Spielen zuvor, seit ihrer Rückkehr ins GC-Tor. Durch ihre hervorragenden Interventionen hielt sie ihr Team weiter im Spiel. Dies dürfte auch Nils Nielsen, dem neuen Schweizer Nationaltrainer, nicht entgangen sein. An seinem ersten offiziellen Arbeitstag besuchte er gleich ein NLA-Spiel. Nach einer Stunde sorgten die beiden Trainer mit den Wechseln für eine spezielle Situation. Bei den GC Frauen stand ab der 69. Minute, nach den Auswechslungen von Carina Roscic und Caroline Müller, keine Spielerin mehr auf dem Feld, die in dieser NLA-Saison schon einmal getroffen hätte. Sára Krisztin und Sarah Steinmann konnten beide nicht eingesetzt werden. Auf der anderen Seite konnte mit Caroline Abbé die derzeit beste FCZ-Torschützin ebenfalls gar nicht mittun und die Stürmerinnen Patricia Willi sowie Fabienne Humm, wurden dann ebenso ausgewechselt. Durch diesen Umstand war es dann auch nicht sehr erstaunlich, dass dieses Derby als eines der torärmsten in die Geschichte eingehen wird. Nur im März 2012 gab es noch ein Tor weniger. Damals gab es für die GC Frauen immerhin einen Punkt. Obwohl die Hopperinnen, je näher der Schlusspfiff an diesen Samstag kam, nochmals vor dem gegnerischen Tor auftauchten, blieb es letztlich bei der 0:1-Niederlage.

Nach den beiden Spielen innert weniger Tage gegen zwei Meisterkandidaten rechneten wohl nicht viele mit Punkten. Diese gab es bekanntlich auch nicht, dennoch gingen beide Partien mit nur 0:1 verloren. Beide Gegentreffer fielen direkt oder in der unmittelbaren Folge durch einen Freistoss. Natürlich ist dies ein schwacher Trost, gehen die GC Frauen jedoch weiter mit der richtigen Mentalität zur Sache, wird sich dies schon bald auch in den Resultaten widerspiegeln.

Am kommenden Samstag kommt es zum Jahresabschluss im GC/Campus zum Duell zwischen den GC Frauen und den FC Basel Frauen. 
 
Bilder zum Spiel gibt es in der Galerie

Presseschau:
Interviews zum Spiel gibt es bei abseits.ch (YouTube).


Telegramm:
FCZ Frauen – GC Frauen 1:0 (1:0)
Sportanlage Heerenschürli, Zürich. 120 Zuschauer.
SR: Siebenpfund, Joshua. SRA1: Ecer, Hakan. SRA2: Oezmen, Ilyas.
Tor: 43. M. Moser 1:0.

FCZ Frauen: Herzog; Baumann, R. Moser, Fischer, Stierli; Ramseier; Bernet, M. Moser, Mauron (60. Piubel), Humm (84. Sow); Willi (74. Mégroz).
Ersatz: Stutz; Lempérière.
Nicht im Aufgebot: Abbé, Deplazes, Enz, Gensetter, Gut, Peng (alle verletzt), Terchoun (rekonvaleszent), Jackson, Piperata (beide U21), Zehnder (Schule/Ausbildung).

GC Frauen: Furrer; Karrer, Walker, Glanzmann, Eymann; Da Eira, Klucker, Wirthner (73. Rauber), Roscic (60. Brülhart), Hubler; Müller (69. Budimir).
Ersatz: Rutishauser.
Nicht im Aufgebot: De Haan (verletzt), Krisztin, Rodrigues, Rüegg, Schärz, Tenini (alle rekonvaleszent), Prandi, Steinmann (beide Privat).

Verwarnungen: 72. Walker (Foul), 84. Budimir (Foul).
Bemerkungen: 70. Corner von Ramseier auf die Latte. Spiel auf Hybridrasen.

(rfr)

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